Ostermarsch, Sa., 4.4.: Friedensfähig statt Kriegstüchtig: Aufrüstung, Wehrpflicht und Kriege stoppen – Für eine soziale Zeitenwende!

Wann und Wo: Demo-Start: 14:30 Uhr, Roncalli-Platz

Kölner Ostermarsch Flyer als pdf

Die zunehmenden kriegerischen Ereignisse des Jahres 2026 führen uns erneut und massiver denn je vor Augen, wie wenig sich die kriegsführenden Staaten an das Völkerrecht halten: Russlands fortgesetzter Krieg gegen die Ukraine, Israels weiterhin mit dem Ziel einer systematischen Vertreibung verbundenes Vorgehen in Gaza und der Westbank, der Angriff der USA auf Venezuela und die Entführung des Präsidentenpaares sowie die Blockade Kubas, dann der Angriff Israels und der USA auf den Iran mit verheeren den Konsequenzen für den gesamten Nahen Osten. Die Folgen dieser Entwicklungen auch für Deutschland und seine Bevölkerung werden immer spürbarer. Für Bundeskanzler Merz scheinen in dieser Situation friedliche diplomatische Konfliktlösungen im Sinne des Völkerrechts keine Rolle zu spielen.

Während sich z. B. der spanische Ministerpräsident Sánchez gegen eine atomare Aufrüstung der NATO und ihr Fünf-Prozent- Ziel für Rüstungsausgaben ausspricht und US-Präsident Trump scharf für den Krieg gegen den Iran kritisiert, stellt sich Merz hinter Trump und führt Gespräche mit dem französischen Präsidenten Macron über einen Zugang Deutschlands zu Atomwaffen, lässt die Stationierung amerikanischer Erstschlagswaffen gegen Russland in Deutschland zu, bietet den USA militärische Hilfe gegen den Iran an und treibt die Militarisierung unserer Gesellschaft voran.

Das bedeutet auf Jahre hinaus: Sozialabbau, Abbau von Klimaschutzmaßnahmen, Anpassung der Infrastruktur und des Gesundheitswesens an militärische Anforderungen. So wird in Köln bereits geplant, das Klinikum Merheim für die medizinische Versorgung von Soldaten auszurüsten. Die Bevölkerung wird durch Einführung der Wehrpflicht und durch Zivilschutzübungen auf Kriegssituationen vorbereitet.
Aber: Militarisierung schafft keine Sicherheit. Sie befeuert Spiralen der Eskalation – national wie international – und entzieht der Gesellschaft die Mittel für Soziales, Gesundheit, Bildung und ökologische Transformation.

Wir sagen: Es reicht! Wir sind Teil der Weltgemeinschaft, die laut NEIN sagen und diesen Wahnsinn beenden muss. Statt Kriegsvorbereitung brauchen wir Aufbau von Friedensfähigkeit und Nachhaltigkeit sowie Diplomatie, Dialog, soziale Gerechtigkeit und globale Verantwortung.

Daher rufen wir zur Beteiligung am OSTERMARSCH 2026 auf und unterstützen Aufruf und Forderungen des regionalen Bündnisses Ostermarsch Rhein / Ruhr.

Aufruf und Übersicht aller regionalen Aktivitäten:
www.ostermarsch-rhein-ruhr.de