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Reden und Eindrücke von der Demo: Frieden, Brot, Würde – in der Ukraine und weltweit!

AUFRUF ZUR NRW-WEITEN DEMONSTRATION am 24.02. IN KÖLN ZUM 2. JAHRESTAG DES UKRAINE-KRIEGES

 

Flyer zur Demo als pdf

Plakat

Ort und Zeit: Sa., 24. Februar, Start 14 Uhr auf dem Alter Markt! 

Rede- und Kulturbeiträge:

  • Andrii Konovalov, ukrainischer Kriegsdienstverweigerer und Student und Jewgenij Arefiev, russischer Kriegsdienstentzieher und Mitglied der DFG VK. Hier findet ihr die gemeinsame Rede als Video und hier verschriftlicht.
  • Özlem Demirel, Abgeordnete im europäischen Parlament für Die.Linke. Hier findet ihr das Video der Rede.
  • Michael von der Schulenburg (Diplomat, ehem. Assistant General Secretary des UN Generalsekretärs). Hier findet ihr die Rede als Vido.
  • Ein Vertreter der Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges Köln (IPPNW)
  • Jonathan Beullens, Initiative „Hochschulen für den Frieden, ja zur Zivilklausel“. Hier findet ihr die verschriftlichte Rede.
  • einem  Grußwort von Sven Schlesiger, Mitglied im Rat der Stadt Troisdorf zur Kontroverse um die Waffenfabrik Diehl-Defence

und Liedern vom Chor Kardelen!

 

 

 

 

Danke an die Fotos an R-Mediabase! Weitere Fotos hier. 

 

 

Der Krieg frisst seine Kinder.
Die Politik der Hochrüstung frisst die Zivilgesellschaft.
Armeen heizen die Klimakatastrophe an.
Und die Barbarei breitet sich aus wie ein Virus, gegen den Masken und Impfungen nicht
schützen.

Wir treten ein für die gleiche Würde und gleiche Rechte aller Menschen und gegen
Rassismus, Judenfeindlichkeit und jede mörderische Ideologie der Ungleichwertigkeit des
Menschen.
Wir verurteilen jeden Krieg.
Wir verurteilen das Töten von Menschen.
Wir treten Feindbildern und Militarisierung entgegen und wollen friedensfähig werden, nicht
„kriegstüchtig“.
Wir stehen an der Seite all derjenigen, die sich in Russland, der Ukraine, in Israel, Palästina
und weltweit weigern, aufeinander zu schießen.
Das Töten von Menschen ist niemals ein Mittel zu einem vermeintlich guten Zweck.

Ein Prozent der Menschen in Deutschland besitzt mittlerweile mehr Eigentum als 50% der
Bevölkerung. Die Rüstungsindustrie hat in den letzten zwei Jahren enorme Gewinne gemacht
und geht dabei über Leichen.
100 Mrd. Euro zusätzlich und mehr stellt die Bundesregierung der Bundeswehr und der
Rüstungsindustrie zur Verfügung – Lücken im Haushalt werden auf Kosten der Allgemeinheit
und gerade sozial Benachteiligten der Gesellschaft gefüllt.
20 Jahre Kriege in Afghanistan, Irak, Syrien, Mali, etlichen weiteren Ländern und jetzt auch
im Nahen Osten lehren, dass mit Krieg kein Frieden zu gewinnen ist. Dennoch wird im Krieg
das Allheilmittel gesucht.
Wir fühlen mit den Opfern in der Ukraine, in Russland, wie auch in Israel, im Westjordanland
und Gaza und in allen Kriegen. Unsere Solidarität gilt den Fliehenden aus Krieg, Armut und
Not! Für sie braucht es Schutz und Aufnahme auch in unserm Land.

In der Ukraine wurden über 500.000 Menschen, Ukrainerinnen und Ukrainer, Russen und Russinnen durch den Krieg getötet oder verwundet. Nach der russischen Invasion tobt spätestens seit Dezember 2022 ein blutiger Stellungskrieg im Land.
Wir fragen: Wie viele Menschenleben ist ein erkämpfter Quadratmeter Land wert?
Wir fragen: Rechtfertigen geopolitische Interessen und die Gewinne von Rheinmetall, Diehl
Defence und Konsorten die Lieferungen von Mordwerkzeugen?

Alle Mittel, die für Krieg verschleudert werden, brauchen wir für Bildung, Kultur, Wohnen,
den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und ein menschenwürdiges Leben – hierzulande
wie global.
Jetzt muss alles für eine Deeskalation getan werden!

Wir rufen alle auf zu einer Demonstration für einen sofortigen Waffenstillstand, für Dialog,
Diplomatie und Entspannungspolitik.
Wir fordern statt Waffenlieferungen den Wiederaufbau aller kriegsverwüsteten Länder durch
die an diesen Kriegen Beteiligten und globale Abrüstung.
Die Waffen müssen schweigen – in der Ukraine und weltweit!

Initiiert von:
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegerinnen und
Kriegsdienstgegner NRW (DFG-VK NRW) und Kölner Friedensforum

 

Unterstützt von:

  • Antikriegsbündnis Aachen,
  • Bochumer Friedensplenum,
  • Dortmunder Friedensforum,
  • Düsseldorfer Appell gegen Hochrüstung und Krieg,
  • Essener Friedensforum,
  • Friedensinitiative Oberhausen,
  • Friedensforum Solingen,
  • Friedensforum Kreis Unna,
  • Arbeitskreis Zivilklausel der Uni Köln
  • Föderation demokratischer Arbeitervereine (DIDF Köln)
  • Internationaler Versöhnungsbund Köln,
  • Pax christi – Gruppe Köln,
  • Synodaler Arbeitskreis Ökumene und Weltverantwortung des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord,
  • Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges Köln (IPPNW),
  • Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten NRW,
  • Recht auf Stadt Köln,
  • Naturfreunde Köln e. V.,
  • AK bildung&erziehung bei Attac Köln,
  • Attac-Regionalgruppe Dortmund
  • Orga-Team der Unabhängigen Grünen Linken
  • SDS Köln und SDS Bonn,
  • Die.Linke Köln,
  • Sozialistische Deutscher Arbeiterjugend (SDAJ) Rheinland Westfalen
  • Städtepartnerschaftsverein Köln-Bethlehem

Im Rahmen der bundesweiten Aktionen unter dem Motto „Stoppt das Töten in der Ukraine – für Waffenstillstand und Verhandlungen!“ https://stoppt-das-toeten.dfg-vk.de/

Wer für Frieden eintritt, geht vom Grundsatz gleicher Rechte für alle Menschen aus. Rassismus und Nationalismus sind mit einer Politik des Friedens, der Verständigung und der Humanität nicht vereinbar. Wir lehnen deshalb eine Zusammenarbeit mit Organisationen und Personen ab, die Menschenrechte nur für sich oder die eigene Gruppe gelten lassen wollen.

Nationalflaggen sind bei der Demo unerwünscht. 

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