Fr., 7.8.,: Kundgebung und Gedenken am Hiroshimatag

Flyer Flaggentag + Hiroshimatag als pdf

Wann und Wo: 18 Uhr im Hiroshima-Nagasaki-Park, Treffpunkt beim Biergarten am Aachener Weiher

Wir laden Sie / Euch ein zum Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August vor 81 Jahren.

Gemeinsamer Friedens-Spaziergang auf den Hügel zum Mahnmal «Atomwaffen abschaffen»

Mit Rede- und Musikbeiträgen sowie einer traditionellen japanischen Zeremonie gedenken wir dort der über 100.000 Opfer von Hiroshima und Nagasaki.

Die Reden:  

  • Begrüßung durch den Arbeitskreis Hiroshima – Nagasaki
  • Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Köln
  • Simon Bödecker, Ohne Rüstung leben
  • Arbeitskreis Zivilklausel, Uni Köln
  • Stephan Räder, Greenpeace Köln, AG Frieden
  • Der Chor: Give Peace a Chance wird uns musikalisch begleiten
  • Japanisch-Deutscher Chor: Hiroshima Lied
  • Traditionelle japanische Zeremonie

Der Arbeitskreis Zivilklausel wird zur Verantwortung der Wissenschaft und der Bedeutung eine kritischen Studiums nach Hiroshima und Nagasaki sprechen.  So hat die Physik sowohl die wissenschaftlichen Grundlagen für die Atombombenabwürfe gelegt, und es waren ebenso insbesondere Physiker und andere Wissenschaffende, die darauf Konsequenzen für die Abrüstung und Abschaffung der Atomwaffen gelegt haben.

Im Atomwaffenverbotsvertrag wird explizit der Beitrag von Wissenschaffenden zum Zustandekommen des Vertrags gewürdigt.

Es ist Zeit für Deutschlands Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag!

Auf dem Fliegerhorst bei Büchel in der Eifel, nur 115 km vom Kölner Rathaus entfernt, lagern seit 1965 Atomwaffen der USA – im Rahmen der sog. „nuklearen Teilhabe“. Hier üben deutsche Piloten den Einsatz dieser unmenschlichen Waffen. Der über eine Milliarde teure Umbau für die Stationierung der neuen F-35-Atombomber aus den USA ist abgeschlossen, die Atombomben sollen durch zielgenauere und in der Endphase lenkbare neue B61-12 Bomben ersetzt werden – so wird die Einsatzschwelle weiter gesenkt. Angesichts von Putins Drohungen mit dem Einsatz von Atombomben im Ukrainekrieg, dem steigenden Wettrüsten der großen Atomwaffenstaaten USA, Russland und China, den gekündigten internationalen Abkommen zur nuklearen Abrüstung wird die Hemmschwelle zum Einsatz dieser völkerrechtswidrigen Waffen gesenkt und der Eindruck eines beherrschbaren Risikos erweckt.

Atomwaffenverbotsvertrag statt nuklearer Teilhabe

Am 22. Januar 2021 trat der Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) der UNO in Kraft. Dieser Vertag wurde notwendig, da die Atomwaffenstaaten sich seit über 50 Jahren weigern, der Verpflichtung zu vollständiger nuklearer Abrüstung gemäß dem Nichtverbreitungsvertrag nachzukommen. Der Vertrag ist völkerrechtlich bindend – wir fordern den Beitritt Deutschlands zum AVV.