Wann und Wo: 17:30 Auftaktkundgebung am Friesenplatz. Von da aus Demonstration zum Büze-Park und Abschlusskundgebung und Friedensfeier zusammen mit der Initative 70+
Flyer und Plakate finden sich im Friedensbildungswerk, Öffnungszeiten und Kontakt hier: https://friedensbildungswerk.de/
Weltfriedenstag-2026-Flyer-Webversion
87 Jahre nach dem Überfalls Nazi-Deutschlands auf Polen und dem Beginn des Raub- und Vernichtungskriegs soll nach dem Willen der Bundesregierung die Bundeswehr entgegen jeder Vernunft zur „stärksten konventionellen Armee Europas“ hochgerüstet und die Gesellschaft zum Krieg „ertüchtigt“ werden. Wider diese Eskalationspolitik demonstrieren wir für die Verwirklichung der Konsequenzen, die 1945 weltweit von den Völkern mit der UN-Charta gezogen worden sind: für ein menschenwürdiges Leben, für soziale Verbesserung, globale Kooperation und die Verwirklichung des Völkerrechts. In Gaza und der Westbank, im Iran, im Sudan und im Kongo, in der Ukraine wie in Kuba und weltweit: Die Menschheit braucht Frieden!
Allein im letzten Jahr sind die Rüstungsausgaben in der BRD um 24 Prozent gestiegen – und damit so stark wie in kaum einem anderen Land. Mit der Anschaffung von gegen Russland gerichteten Erstschlagwaffen (400 Tomahawks) wird eine weitere Eskalation des Ukrainekrieges in Kauf genommen. Selbst mit dem Gedanken atomarer Aufrüstung wird von der Bundesregierung und Medien gespielt. Damit wird Diplomatie, Abrüstung und Entspannungspolitik der Weg versperrt und jeglicher sozialer Entwicklung der Boden entzogen.
Wir wollen leben, und wir wollen gut leben!
Frieden braucht Wissenschaft, Bildung, Kultur, soziale Entwicklung, braucht unsere Gedanken, unsere Arbeit, unsere Herzen und Köpfe, nicht Drohungen, nicht die Anhäufung von immer mehr Waffen und Gewalt. Es ist jetzt an der Zeit, dass alles für Diplomatie und für die Beendigung der brutalen Kriege unternommen wird.
Es ist jetzt Zeit für soziale Investitionen in Schulen, Krankenhäuser, in sinnvolle Arbeit, in zivile Entwicklung statt Hochrüstung, für globale Kooperation zur Lösung der Menschheitsprobleme, für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, den Schutz des Klimas und die Überwindung sozialer Ungleichheit.
Auf uns kommt es an!
Immer ist in der Geschichte von „unten“ für Frieden und zivile Entwicklung gerungen worden, sind Kriege mit weitreichenden Konsequenzen beendet worden. Dafür stehen auch heute weltweit soziale Kämpfe, steht internationale Solidarität, stehen der Kampf des kubanischen Volkes und antikoloniale Kämpfe weltweit für Souveränität und Würde, stehen Deserteur*innen, Kriegsdienstverwergerer*innen und Friedensinitiativen in der Ukraine und Russland, in Israel und Palästina, steht weltweit die Friedensbewegung.
Wir demonstrieren gegen das Wiedererstarken des deutschen Militarismus unter dem Motto der „Kriegstüchtigkeit“ und gegen „soldatische Tugenden“, für die zivile Entfaltung des Lebens!
- Für Abrüstung und soziale Verbesserung, für höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten statt sozialem Elend.
- Für eine zivile, demokratische Gesellschaftsentwicklung statt Wehrpflicht und Militarisierung.
- Für Schulen und Hochschulen, in denen für den Frieden gelernt wird.
- Für Betriebe, in denen zivil und für den Menschen produziert wird.
- Wir stehen für ein Ende des Genozids in Gaza, die Beendigung der Kriege in der Ukraine, im Sudan, im Kongo und weltweit, für Diplomatie und humanitäre Hilfe statt Waffenexporten.
- Für ein Ende der brutalen Blockade gegen Kuba und aller völkerrechtswidrigen Sanktionen.
- Für globale Kooperation statt Konfrontation und eine gerechte Weltordnung.
- Für eine Zukunft frei von Angst, auf die wir uns freuen können.


